

Meist wird ein Fossil nicht so gefunden, wie es zum Schluss in einer Ausstellung oder Museum zu sehen ist. Die Versteinerungen müssen aus dem Gestein herauspräpariert werden. Häufig liegen auch Bruchstücke vor, welche geklebt werden müssen usw. Zwischen Fund und Präsentation sind viele Arbeitsstunden nötig und es vergeht teilweise ein lange Zeit.
An Präparationsarten gibt es mechanische (mit Schabern, Nadeln, Druckluftpräpariersticheln, Feinstrahlgeräte) oder aber auch chemische Methoden, zum Beispiel unter Verwendung von Säuren oder Laugen. Es gibt leider nicht das „Allheilmittel“, wie man Fossilien präpariert, sondern es muss immer vom Fossil und dem Gestein selber abhängig gemacht werden, mit welcher Methode herangegangen wird.
Als Beispiel seien einige nachfolgende Stücke in Ihrem Ausgangszustand gezeigt und wie diese am Ende vorliegen.


Präparationsmethode: Mechanisch mit Sticheln und Strahlen mit Eisenpulver



Präparationsmethode: Ätzen mittels 5%iger Ameisensäure

Präparationsmethode: Kleben und mechanisch mit Druckluftpräpariersticheln


Präparationsmethode: Mechanisch mit Druckluftpräpariersticheln


Präparationsmethode: Mechanisch mit Drucklufpräparationssticheln, Feinstrahlgerät mit Eisenpulver – ein Teil der Aussenwindung wurde ergänzt.


